Liner-Notes zum Song
An meinem freien Tag wachte ich auf und das Zimmer war voller sanftem Licht. Mit ausgeschaltetem Wecker stand mein Körper von ganz allein auf, ich schaltete die Waschmaschine ein und machte Kaffee. Obwohl es ein ganz normaler Sonntag war, richtete ich aus irgendeinem Grund meine Haare vor dem Spiegel. Obwohl ich niemanden treffen werde. Das Shampoo, das ich gestern in der Drogerie auswählte, hatte einen Duft, den diese Person benutzen könnte. Auch bei der neuen Tasse hatte ich zu der Farbe gegriffen, die diese Person mag. In dem Moment, als mir das auffiel, wurde mein Gesicht schlagartig heiß. Die auf dem Balkon aufgehängte Wäsche wiegt sich, und das Sonnenlicht fällt als runder Fleck auf den Boden. Ich öffnete mein Smartphone, hätte fast nach dem Namen dieser Person gesucht und ließ es dann bleiben. Noch hat überhaupt nichts begonnen. Es war ein Morgen wie jeder andere, und doch hatte alles, was ich auswählte, die Farbe dieser Person angenommen. Seit Freitagabend erwische ich mich dabei, wie ich mich frage, wann wir uns das nächste Mal sehen werden. Wovor ich Angst habe, ist nicht, dass ich abgelehnt werde, sondern dass sich dieses Gefühl verändern könnte. Aber als ich in den Spiegel sah, war da ein Ich, das sanfter lächelte als gestern. Diesem Gefühl gebe ich noch keinen Namen. Das muss ich auch nicht. Im sonntäglichen Sonnenlicht ist dieses Zimmer, das sich immer mehr in deinen Farben färbt, nun mein absoluter Lieblingsort.
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Songtext (Japanisch)
Übersetzung